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zahnärztliche Schlafmedizin

Schlafender

Schnarchen

Im Schlaf kommt es durch Entspannung der Muskulatur im Zungen-Rachenbereich zu einer Erschlaffung der Gewebe. Durch den Luftstrom der Atmung können diese Gewebe ins Vibrieren und Flattern geraten und so eventuell erhebliche Geräusche erzeugen. - Das Schnarchen nervt nicht nur die Bettnachbarn, es kann auch gesundheitsgefährdende Auswirkungen haben:

Schematische Darstellung Schnarchen

Schlafapnaoe

Kommt es durch den Sog beim Einatmen zum Festsaugen gegenüberliegender Gewebe und einer Blockade des Luftwegs wird die Atmung unterbrochen, das nennt man Schlafapnoe. Diese wiederkehrenden Atemaussetzer können über 30 Sekunden andauern und zu Weckreaktionen mit anschließendem kräftigem Atemholen führen. Erneutes Einschlafen mit Schnarchen, Atemaussetzern und Weckreaktionen kann sich häufig wiederholen. Zu viele Weckreaktionen in einer Nacht verhindern erholsamen Tiefschlaf. Tagesmüdigkeit und Tagesschläfrigkeit sind ernst zu nehmende Folgen. Durch mangelnde Sauerstoffversorgung kann es zu gefährlichen Erkrankungen im gesamten Herz-Kreislauf-System einschließlich Gehirn kommen. Deshalb ist eine diagnostische Untersuchung durch einen schlafmedizinisch fortgebildeten Arzt zur Ermittlung von Art und Schweregrad der Atemstörung notwendig.

Schematische Darstellung Schnarchen

Zahnärztliche Schlafmedizin

Durch das nächtliche Tragen spezieller Zahnschienen (Unterkieferprotrusions-Schienen = UPS) besteht die Möglichkeit, den Unterkiefer und die Zungenmuskulatur im Schlaf vorne zu halten. Dies verbessert auch die Lage des Zungengrundes und kann so den Atemweg erweitern. UPS können bei einfachem Schnarchen und bei leicht– bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe alternativ zur Überdruckmaske eingesetzt werden. Der Effekt der Therapie mit UPS soll regelmäßig (z.B. jährlich) durch schlafmedizinisch qualifizierte Ärzte überprüft werden.

Schematische Darstellung Schnarchen